Das Campingabenteuer kann beginnen – atemberaubende australische Landschaft und erste Wildtierbegegnungen!

Das Campingabenteuer kann beginnen – atemberaubende australische Landschaft und erste Wildtierbegegnungen!

Heute startet unser Tag damit, dass wir unseren Reisebegleiter für die nächsten 5 Wochen abholen und unser Campingabenteuer starten kann. Ich bin schon ganz aufgeregt und freue mich riesig auf die Natur. Die Abholstation befindet sich am Ende der Stadt und nach der Übernahme geht’s um ca. 11:00 Uhr los Richtung Great Ocean Road. Die ersten paar Kreuzungen und rechtsabbiege Manöver sind Adrenalinschübe pur – links Autofahren mit einem ungewohnten Auto ist gewöhnungsbedürftig – aber Thomas macht es super und wir kommen sicher aus der Stadt raus. Der erste Stopp ist an der Küste im Ort Lorne, es gibt Fish & Chips zur Stärkung und wir treffen unser erstes australisches „Wildtier“ – ein Kakadu, der ein bisschen mitnaschen will.

Danach geht’s weiter an der wunderschönen Küstenstraße entlang bis zum Great Otway National Park – ein wunderschöner Regenwald mit vielen Farn-Bäumen und Dickicht. Die hohe Luftfeuchtigkeit und der Duft von ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume machen unseren Spaziergang sehr besonders. Wir suchen die Bäume nach Koalabären ab – es soll hier die höchste Dichte an wildlebenden Koalas geben – aber leider ohne Erfolg, kein Bär in Sicht. Der nächste Stopp führt uns zum Cape Otway und dessen Leuchtturm. Auf dem Küstenwanderweg läuft uns ein Echidna über den Weg, aber immer noch kein Koalabär. Wir sind etwas enttäuscht, aber wollen noch einen Versuch wagen und fahren eine etwas weniger befahrene Straße im Nationalpark ab (ich fahre, Thomas hält Ausschau) und wir haben Glück! Auf einem Baum finden wir gleich 3 Koalabären – schlafend und einer so halb wach. Nachdem unser Fund fotografisch festgehalten wurde, fahren wir weiter und finden zufällig noch einen weiteren Koala – man muss wirklich nur genau schauen, die sitzen überall in den Bäumen.

Die Fahrt geht weiter und das nächste Highlight – die 12 Apostel – erwarten uns bei atemberaubender Sonnenuntergangsstimmung. Ein echtes Naturjuwel und wunderschön, wir können uns gar nicht sattsehen! Danach geht’s direkt zu unserem nahegelegenen Campingplatz für die Nacht. Man sollte nicht bei Dämmerung und Nacht fahren, da viele Wildtiere nachtaktiv sind und speziell Kängurus sich in der Dämmerung auf dem Asphalt wärmen. Auch wir sehen einige (lebende) Kängurus am Straßenrand sitzen und leider auch unser erstes überfahrenes Känguru.

Für den Check-In beim Campingplatz gibt es ein Postfach mit Kuverts – wir schreiben unseren Namen drauf und geben das Geld für die Nacht ins Kuvert – das wars. Der Campingplatz ist schön grün und es gibt viele verschiedene Vögel, ein echtes Konzert. Da wir uns nicht sicher sind wie die Situation am Campingplatz mit Schlangen und Spinnen ist, gehen wir nach einem Nudelsuppenabendessen noch schnell bei Tageslicht Zähneputzen, bauen unseren Camper für die Nacht um und schlafen um 21:00 Uhr erschöpft und glücklich ein – was für ein Tag!

Am nächsten Morgen fahren wir noch den Rest der Great Ocean Road ab und treffen auf einem Trail einen Australier mit einem eingewickelten Baby-Känguru, er hat es vor kurzem gefunden und zieht es auf. Weiter geht es zurück Richtung Melbourne und in den Süden Richtung Philipps Island. Wir essen griechisches Gyros zu Mittag, stehen in Melbourne noch etwas im Stau und kommen gegen späten Nachmittag bei unserem Campingplatz in Philipps Island an. Das (wenn auch etwas touristische) Highlight von heute steht aber noch bevor. Zusammen mit anderen Schaulustigen sitzen wir auf einer Tribüne am Strand und können beobachten, wie die kleinsten Pinguine der Welt (Zwergpinguine) in Scharen nach einem langen Tag im Meer zurück an Land zu ihrer Kolonie kommen. Sie sind unglaublich herzig, wie sie mit ihren kurzen Beinen an Land watscheln. Leider dürfen keine Fotos gemacht werden, weil die Pinguine vom Blitzlicht irritiert und verstört werden – daher hier ein offizielles Foto vom Park, welcher die Einnahmen der Pinguinparade nutzt, um die Tiere und die Kolonie zu schützen. Es ist sehr verlockend, so einen kleinen Pinguin mitnehmen zu wollen, aber in unserem Camper wäre er vermutlich nicht glücklich. Müde fallen wir beide in unseren Camper und schlafen sofort ein.

Da wir jetzt längere Zeit mit unserem Camper Van Uluru verbringen werden, wollen wir ihn euch auch noch etwas vorstellen. Er ist ausgestattet mit einer kleinen Campingküche im Kofferraum – mit zwei Gaskochern, Kühlschrank und Campinggeschirr und einen kleinen ausklappbaren Holztresen. Diese Holzplatte wird dann in der Nacht für das Bett umfunktioniert und es entsteht ein doch ganz passables Doppelbett im hinteren Teil des Autos. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Wahl und hoffen, dass wir ohne größere Autopannen die nächsten Wochen in Uluru fahren, schlafen und essen werden. Bis bald, see you later!

11 Antworten zu “Das Campingabenteuer kann beginnen – atemberaubende australische Landschaft und erste Wildtierbegegnungen!”

  1. Ich lese auch immer fleißig mit! So schön zu sehen, dass ihr so viel seht und das Abenteuer genießt! Freue mich so für euch und ich hoffe, dass ihr noch mehr erleben werdet ❤ bussis!

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  2. Liebes Schwesterherz und lieber Thomas! Es freut mich jedesmal aufs Neue, wenn ich etwas von euch höre. Wunderschöne Bilder und super süße Pinguine. Weiterhin so viel Freude beim Reisen.

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  3. Dear Claudia and Thomas, we are loving your blog and all the beautiful photos. Riccardo is very jealous of your Van Uluru, what a magnificent beast! The pengins are incredible, can’t wait for your next post. Lots of love, Anna and Riccardo

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    • Dear Anna and Riccardo! Thanks for your comment, so happy to hear that you will come to Australia soon and experience all the beauty firsthand. Penguins 10/10, totally recommend! 😉 hugs and kisses, Claudia and Thomas

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