Australische drei Schwestern in den blauen Bergen und Weinverkostung im Hunter Valley

Australische drei Schwestern in den blauen Bergen und Weinverkostung im Hunter Valley

Nach unserer Ankunft im Blue Mountain Nationalpark entscheiden wir uns trotz regnerischem Wetter für eine kleine Wanderung zu den Wentworth Wasserfällen. Der Name des Parks kommt vom blauen Dunst, der durch die ätherischen Öle der vielen Eukalyptusbäume aufsteigt, und bei gutem Wetter den gesamten Nationalpark in einen blauen Schimmer hüllt. Die Wanderrouten unterhalb der Felsen sind bei Regenwetter sehr mystisch und wir treffen kaum andere Touristen.

Danach geht’s ab zum Campingplatz für die Nacht – ein freier Campingplatz mitten im Nationalpark. Hier treffen wir auf überraschend viele andere Camper – es hatten wohl noch Andere den Plan im Park zu übernachten. Zum Abendessen gibt’s asiatische Fertigsuppe mit einem Gläschen Sauvignon Blanc als Weinbegleitung. Nach einer ruhigen Nacht nehmen wir uns am Morgen noch kurz Zeit um einen groben Plan für die nächsten Tage aufzustellen, bevor es zum bekannten Aussichtspunkt mit Blick auf die Australischen drei Schwestern geht. Ein kurzer Abstieg ermöglicht auch den Besuch einer der Schwestern mit super Aussicht über den Nationalpark.

Unser nächster Stopp führt uns in eines der wichtigsten Weinbaugebiete Australiens, das Hunter Valley. Bekannt ist die Weingegend für ihren Sémillon und Shiraz. Gleich nach dem Check-in am Campingplatz geht’s zu einer Weinverkostung beim Winzer Saddler‘s Creek. Unsere Wein-Sommelière führt uns durch die Verkostung – von Sekt, über Weiß, Rotwein in der französischen Eiche und in Fässern aus amerikanischer Eiche und beantwortet alle unsere Fragen. Bei den warmen Temperaturen spüre ich den Wein sofort, deshalb verbringen wir den restlichen Abend entspannt im Pool beim Campingplatz. Am nächsten Tag würden wir gerne die Weingärten zu Fuß erkunden, merken jedoch bald, dass die Distanzen zwischen den Winzern viel zu groß sind. Daher wird es eine Besichtigung mit dem Auto. Nach einem kleinen feinen Mittagsmal geht die Fahrt weiter Richtung Port Stephens für einem Zwischenstopp bei den Sanddünen im Worimi National Park.

Unser Campingplatz für die Nacht befindet sich im Nationalpark Booti Booti, sehr grün mit freilaufenden schwarzen Brush-Turkeys (Truthennen) und wunderschönem kristallklarem Meerwasser. Nach einer erholsamen Nacht gibt’s zum Frühstück Rührei mit Baked Beans und Avocadobrot, bevor wir noch einen morgendlichen Spaziergang am Strand machen.

Da der Nationalpark auch einige Seen beheimatet, beschließen wir spontan ein durchsichtiges Zweier-Kajak auszuborgen und den Wallis Lake per Boot zu erkunden. Das Wasser ist so klar und wir sehen eine Austernfarm, viele Fische und ein auch paar Rochen. Die Weiterfahrt führt uns dann in das kleine Städtchen Port Macquarie – hier stärken wir uns in einem sehr netten Cafe und schauen im einzigen Koala Krankenhaus des Bundesstaats vorbei. Hier werden kranke und verletzte Tiere aufgepäppelt – inkl. Intensivstation – und im besten Fall wieder in die Wildnis entlassen. Einige der Tiere jedoch sind Dauerpatienten und können nicht mehr in der Wildnis überleben, das Krankenhaus basiert auf Spenden und Personal bestehend aus Freiwilligen.

Unser letzter Stopp für den Tag führt uns zu den Nambucca Heads an die Küste – hier haben Besucher die Wellenbrecher in eine Freilichtgallerie verwandelt, indem sie die Wellenbrecher bunt bemalt haben. Wir schnuppern noch einmal Meerluft, bevor es mit dem Auto wieder ins Landesinnere und in die Höhe zum Dorrigo National Park geht. Hier übernachten wir um morgen Früh unseren ersten subtropischen Nationalpark zu entdecken.

Bis bald!

8 Antworten zu “Australische drei Schwestern in den blauen Bergen und Weinverkostung im Hunter Valley”

  1. Servus Claudia, großes Kompliment zu deinen Reiseberichten. Sind immer ganz neugierig zu lesen wie es euch geht auf der großen Reise. Danke!

    LG Papa Robert

    Robert Nesensohn Oberberg 63 6835 Zwischenwasser Tel.: 0664 / 79 21 577 robert.nesensohn@hotmail.com ________________________________

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    • Danke Papa für das Kompliment! 🙂 Das Blogschreiben ist auch für uns selbst ganz hilfreich, damit wir die Dinge etwas festhalten können. Es sind so viele Eindrücke, das hilft beim verarbeiten. LG nach Dafins! Thomas und Claudia

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  2. Cool und eindrücklich wia all. A Story ganz ohne Schlanga 🙂 Hond ihr scho mol zählt wieviel verschiedenen Tieren od Tierarten ihr bis jetzt scho begegnet sind? Lg

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    • Jo, zum Glück mol ohne Schlange 😄 Na, so zählt hond ma noch ned, oftmol wissa ma gar ned gnau ob ma z. B. den Vogel scho gseaha hond oder ned, es gibt in oanam Nationalpark bis zu 400 Arten. Alle Tiere schauand so anderst us, es isch schwierig zum se usanander heba. Mittlerweile erkenna ma aber a paar Vögel am Gesang, den höra ma im Camper ständig. 🙂 mir suachand amol a australische Tierliste und schauand, was ma do erkenna würden, vermutlich nur an Bruchteil. Claudia und Thomas

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  3. I love all your stories! Thank you for sharinf dear Claudia and Thomas!! I love also that you include the food updates, takin lots of notes for our upcoming trip. Sending you love, Anna

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